Vanguard

1975 – Vanguard, USA, 1975 Vanguard 420 and Finn go into production.
1984 Vanguard supplies Finns to the Olympic Games in Los Angeles.
1992 Vanguard supplies 45 Finns to the 1992 Olympic Games in Barcelona.
Source: https://www.teamvanguard.com/2005/base/index.asp

Bis ca. 1993 waren Vanguard-Finns dominierend. Devoti und Lemieux’s Finns waren die Nachfolger.
Vanguard Finns gab es in verschiedenen Entwicklungsstufen (MK1-MKV)
Die ersten Versionen hatten noch keinen Doppelboden sondern normale Bodenbretter. Vanguard brachte jedoch einen Nachrüstkit heraus um älter Vanguards nachzurüsten.
MK1 gebaut bis ca. 1979 war nach Angaben Vanguards „a little wrong“ hinsichtlich der Rumpf-Linien.

„Vanguard Finns were produced by the Harken brothers, initially with wooden floors and then with double bottoms. Several designs were produced, all more successful than the previous but the boundaries were blurred by conversion kits to update earlier boats. Many Vanguard Finns were imported to the UK since they were the dominant builder for many years. Vanguards also seem to have also started the trend for Finns to be re-registered in several different countries as they changed hands.“

Quelle: https://www.finnuk.org.uk/Classic/Classic%20Intro.htm

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Joined: 18 Feb 2005
Posted: Wed Jul 13, 2005 11:49 am       Post subject:

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The Mk 1 Vanguards had the end of the centreplate controls and the end of the plate go through a hole in the front of the cockpit. They also didn’t have a bow tank although some of these were removed from later Vanguards by owners. The Mk 1 did not have a double bottom in the rear of the cockpit but quite a few were converted later in life (I believe Vanguard sold an insert for a while. I would expect from the age that yours is a Mk 2 or 3. MAybe someone else has a better way of telling.

Quelle: https://www.finnuk.org.uk/phpBB2/viewtopic.php?t=149&highlight=vanguard

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Interessant ist die Enstehungsgeschichte des VANGUARD-Finns.

Zunächst kauften die Harken-Brothers ein schnelles Raudaschl-Finn (N 83), um dessen Linien zu studieren. Sie entwickelten schliesslich ein Finn, in dessen Linien Jörg Bruders Vorstellungen von einem vollen Bug sowie die Linien des Raudaschl’s, des Elvström’s, des Teel’s und des Newport-Finns eingeflossen sind. Jörg Bruder hatte damals zufällig ihre kleine Klitsche aufgesucht, um seine Masten an den Mann zu bringen.
Sie glaubten, dass „hottest of hot Finns” zu haben. Leider blieb es jedoch erfolglos.

Es wurde ein 2. Versuch unternommen, die Finanzsituation der Firma durch ein „winning Finn” zu verbessern.
Man setze sich vor ein leeres Blatt Papier und legte die Linien nach dem Prinzip aus, dass ein Wassermolekül so schnell wie möglich auf dem kürzesten, d.h. geradestem Weg, vom Bug zum Heck gelangen möchte, und entwarf einen Rumpf mit möglicht geraden Rumpflinen.
Dabei kam ein Finn mit einem schlanken Bugbereich, schlankem Mittelschiffsbereich, einer sehr flachen Kiel-Linie und einer sehr breiten achterlichen Sektion fürs Gleiten und zur Erhöhung der Stabilität heraus.
Bei der Nordamerikanischen Meisterschaft wurden die Plätze 1 (John Bertrand) und 2 erreicht und die Aufträge strömten herein.
Zwischen 1978 und 1986 gewannen die Vanguard-Hulls acht mal den Finn Gold Cup.

[Sinngemäss dem Bildband „Photo FINNish – 60 YEARS of FINN SAILING entnommen.]

Siehe auch: Forum-Bootsvorstellungen

P.S. Das Vanguard Finn wurde ab 1993 durch neuere Konstruktionen anderer Hersteller (Devoti, Lemieux, Pata) abgelöst, die sich durch eine harte Rumpfschale im Unterwasserbereich (z.T. Sandwich) und weichere, die Rumpftorsion begünstigende Strukturen des Decksbereiches auszeichnen.

 

 

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