Mini Fastnet 2021 – Melwin Fink erklärt die technischen Probleme

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Glückwunschzum Zieleinlauf 🏁 und der herausragenden Platzierung trotz massiver technischer Defekte 👏 Solide konnte sich Melwin Fink nur wenige Stunden nach dem Start vor ein paar Tagen in den Top 10 gesichert festsetzen.  Melwin Fink gelang es nachhaltig in den Top 5 mit dem Blick aufs Podium über mehrere Tage zu segeln. Mit seinem französischen Co-Skipper Gabin Navoes hatte er erstmalig auch eine 1:1 Übersetzung aus dem Skippersmeeting.
Bis 15h vor dem Ziel lag Melwin Fink in den Top 3.
Leider wurde er von technischen Defekten eingeholt. Ein gebrochenes Luv-Backstag war dabei noch das geringste Übel. Das Backstag sichert zwar das Rigg und verhindert, dass der Mast abknickt. Also strukturell eine sehr heisse Sache.
Aber Melwin Fink gelang es dennoch bei rund 24 Ktn unter Code 0 das Lee-Backstag als Ersatz rüberzuziehen. Somit konnte er das Umfallen des Mastes verhindern.
Viel ätzender war aber der Blackout der Bordelektronik. Das gesamte System (Autopilot, Windanzeige, AIS usw.) war aufgrund eines Wassereinbruchs übers Rigg ausgefallen.
Somit war Melwin Fink die letzten 15h völlig blind und vor allem ohne Autopilot unterwegs. Besonders in der Nacht kein so schönes Ereignis.
Die Boote der ClasseMini 6.50 sind konsequent auf eine Selbststeueranlage und die Winddaten über den Geber im Top ausgerichtet für den Einhandmodus.
Umso mehr gratulieren wir zur herausragenden segelerischen Leistung und der finalen Top 10 Platzierung auf dem Rang 8.
Wir freuen uns sehr mit dem Blick auf die technischen Defekte Melwin Fink mit seinem Co-Skipper wieder gesund an Land zu haben.
Aber seht selbst in der Videobotschaft direkt aus dem Zielhafen eine Zusammenfassung der Erlebnisse von Melwin Fink.
Vielen Dank fürs #DAUMENDRÜCKEN. Bald geht’s wieder aufs Wasser mit der nächsten Regatta – bleibt also dran.  www.melwinfinkracing.com

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