Expertentip: So funktioniert das Grossfall-Fallschloss

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Im Internet findet man so gut wie keine Infos über die Funktionsweise eines Fallschlosses. (Mit dem Suchbegriff „halyard-lock“ hatte ich später mehr Erfolg.) Andre‘ Budzien war so freundlich, mir in Steinhude die Funktionsweise kurz zu erklären. Ich gebe diese Info’s hiermit in visualisierter Form an Euch weiter:

Hier sehen wir die Befestigung eines Fallschlosses an einem PATA-Mast

 

Beim Setzen des Segels rutscht die Kugel des Fallvorläufers über den Nasenrücken des Fallschlosses und bleibt schliesslich unter der „Hakennase“ hängen. Das Fall verläuft dabei zum Teil innerhalb des mittig geschlitzten Fallschlosses.

 

 

Zum Lösen des Falles wird das Fall samt Kugel ca. 1-1,5 cm weiter nach unten gezogen bis die Kugel in die Bohrung rutscht und durch den konzentrischen Kanal des Fallschlosses nach oben gleitet, wodurch das Fall freigegeben wird und das Segel geborgen werden kann.

Das Fallschloss hat also keine beweglichen Teile sondern ist mittels zweier Bolzen fest mit dem Mast verbunden.

Der Vorteil des Fallschlosses besteht darin, dass der Fall-Stauchdruck entfällt. Der Mast kann daher im Topbereich freier federn und das Segel besser fächern, was mehr Vortrieb und Speed bringen soll.

Achtung: Wer den Mast mit einer Öffnung versieht, um das Fallschloss von vorn hineinzustecken, sollte ggf. die folgende Verstärkung vorsehen:

A simple carbon lay-up to strengthen the tip of the mast is

4 – 60 mm wide layers of 200 gram uni carbon at 0 degrees (horizontal) above and below the slot

4 – 200 x 40 mm layers of 200 gram uni carbon at 90 degrees (vertical) along the slot sides

Layers of woven carbon cloth to „pretty it up“.

Fotos – Finnsailing.de

Vanaheim-Info

Vanaheim-Installation-guide     (Anleitung zum Selbst-Einbau)

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