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Woher kommen eigentlich die Wetterdaten des Südpolarmeeres ? – Update

Latest video from Team Malizia at 07/03/2023 15:56 UTC
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Zum Thema passend hat Boris heute das o.a. Video veröffentlicht.

OceanOPS – Currently, OceanOPS tracks over 100,000 observations coming from the global networks a day.

Die 1500 Treibbojen messen laut Boris den Luftdruck, die Wassertemperator, die Meeresströmung.

Rosie wirft die 15001 ste Boje ins Meer. Das Gelump vor Rosie gehört auch dazu.

Normalerweise liefern rund 5000 Verkehrsflugzeuge eine Fülle von Werten aus unterschiedlichen Höhen und Orten.

Insgesamt 17 000 Wetterstationen gibt es auf der Erde

Zudem sind tausende Handelsschiffe und Flugzeuge mit Messfühlern ausgestattet.

Die größten Lücken gibt es auf den Weltmeeren,

etwa 1250 Bojen versorgen die Meteorologen mit Informationen über die Meerestemperatur von der Ozeanoberfläche bis in die Tiefe von 2000 Metern

Ein neuer Satellit ist derzeit der einzige Hoffnungsträger der Wetterdienste.

Aeolus vermisst mit einem speziellen Laser die Windfelder der Erde, seine gesammelten Daten können die Ausfälle konventioneller Messnetze etwas abmildern.

Quelle:  https://oase-paragliding.com/woher-kommen-eigentlich-unsere-wetterdaten/

 

 

Von Volker Mrasek | 25.02.2019

Satellit „Aeolus“Ein Windmesser im All

Vor einem halben Jahr hat die Europäische Raumfahrtbehörde ESA einen neuen Erdbeobachtungssatelliten gestartet. „Aeolus“ heißt er und soll etwas machen, wozu noch kein Satellit vorher in der Lage war: Winde aus dem All messen – und das in jedem Winkel der Erde.  https://www.deutschlandfunk.de/satellit-aeolus-ein-windmesser-im-all-100.html

 

 

Seit dem 12. Mai 2020 werden die von Aeolus ermittelten Daten Wetterdiensten und Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt, und zwar maximal drei Stunden nachdem die Messungen gemacht wurden.[15] Daraufhin erklärte der Deutsche Wetterdienst am 19. Mai 2020, die Aeolus-Daten ab sofort zu nutzen, um so einen teilweisen Ausgleich für fehlende Messungen durch Flugzeuge zu haben.  Am stärksten profitieren jedoch die Vorhersagen für die Tropen und die südliche Hemisphäre von dem Satelliten.

https://de.wikipedia.org/wiki/ADM-Aeolus

Kommentar:  Die o.g. „Ausfälle“ beziehen sich auf den während der Corona-Krise stark zurückgegangenen Flugverkehr.

 

Dort, wo gerade die Teilnehmer des Ocean Race 2023 segeln, sieht es mit dem Schiffsverkehr mau aus.  Dementsprechend ungenau dürften die Wetterkarten gewesen sein, bis der Satellit Aeolus gestartet wurde.

Auf dieser Karte sehen wir sogar unsere vier  rosa gefärbten „Pleasure Crafts“, deren Position per Satellit erfasst wurde.. Südlich davon liegen die Kerguelen. Mit Ausnahme der Forschungsstation Port-aux-Français ist der Kerguelen-Archipel unbewohnt. Etwas weiter westlich sind drei Fischerboote zu sehen.

 

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