Messbrief verlorengegangen ?

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Der Vor-Vorbesitzer meines „neuen“ Devoti-Finns hat den Messbrief verlegt. Gordon Currey, der die in England hergestellten Devotis vermessen hat, war so freundlich, mir gegen eine Gebühr   von 30 Pfund eine Messbriefkopie anzufertigen. Nun muss also nur noch in Steinhude vor der Kehrausregatta gependelt werden, damit alles OK ist.

 

Technik:

Der Gewichtsschwerpunkt lag ursprünglich bei 2045, also 55 mm weiter hinten als heute erlaubt. Da aber bereits   10 kg Blei aus den hinteren Seitentanks von einem Vorbesitzer entfernt wurden, dürfte der Schwerpunkt jetzt weiter nach vorn gewandert sein, zumal auch die Messing-Kielleisten bis auf das Vordere entfernt wurden, was noch einmal 2,14 kg ausmachte.

Interessant sind die Abmessungen des Schwertes. Der grosse und der kleine Radius liegen am unteren Limit, was zu einem schlanken Schwert führt. Der Abstand von der Schwertvorderkante zur Hinterkante ist also besonders klein.   Die Schwerter aller meiner bisherigen Finns berücksichtigten den hydrodynamischen Vorteil schlankerer Schwerter dagegen nicht.

Eine asymmetrische Schwerthinterkante zwecks Vermeidung des Karman-Wirbels hat das Schwert jedoch im Gegensatz zu neueren Modellen jedoch noch nicht.

Die Kielsprungdaten des Devoti   96

151 — 108 — 42 — 12 – L 4507 – CB 11,5 kg

 

 

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